Pimp Your Statistics – Wir kapern ein Meme
Pimp Your Statistics – Wir kapern ein Meme
Was wollen Kunden sehen? Statistiken, die nach oben zeigen! Ziele, die erreicht werden! Die einen helfen sich mit gekauften Followern (http://www.seo-united.de/blog/internet/facebook-fans-kaufen-bringt-nichts.htm), die anderen loben ihr eigenes Produkt (http://www.pcwelt.de/news/Tablet-PC-WeTab-Chef-gesteht-Amazon-Fake-1034415.html).
Eine weitere Möglichkeit möchte ich heute vorstellen: Ich nenne es “Wir kapern ein Meme”. Das Prinzip ist einfach: Suche ein aktuelles Meme aus. In meinem Bespiele sind es diese lustigen Bilder, die in den sozialen Netzwerken kursieren. Schwarzer Hintergrund, 6 oder 9 Bilder, das letzte immer mit der Bildunterschrift “What I really do”. Wer das noch nicht gesehen hat, oder nicht genug davon bekommen kann, siehe hier: http://www.tumblr.com/tagged/what-i-really-do
Nun habe ich mir von diesem Meme einige dutzend Bilder gesammelt und auf meine Flickr-Seite hochgeladen. Warum Flickr? Weil das Bilder sind, da mach ich doch kein Video oder Podcast draus! Lektion: Liebe das Meme, schätze sein Medium und achte es! Dann habe ich die Bilder mit vernünftige Überschriften und Schlagworten versehen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Rate der Aufrufe von Bildern meines Profils hat sich schlapp verdoppelt. Und genau daran erkennt man auch die frisierte Statistik: Wer in Trendgrafiken einen plötzlichen Anstieg erkennen kann, der auf das doppelte oder mehr ansteigt, sollte sich genau erklären lassen, welche Inhalte da veröffentlicht wurden.
Was lernt der geübte Marketingspezialist daraus? Ein Meme immer nur in kleinen Dosen kapern und täglich prüfen, wie der Einsatz auf das Ergebnis durchschlägt. Und es ergibt sich ein weiteres Problem aus der Nutzung der Meme: So steil, wie die Kurve ansteigt, flacht sie auch wieder ab. Also immer schön nach dem nächsten Meme suchen, dass man für die eigene Statistik kapert…
