Vermeide unkoordinierte Aktionen in Social Media

“Wir fangen einfach an” – mit diesem Satz beginnen Social Media Abenteuer vieler Organisationen. Jeder macht was er will, oft wissen führende Entscheider nichts davon. Verkalkte Strukturen treffen auf persönliche Motivation einzelner Mitarbeiter.

Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Nur der fehlende Erfolg verhindert Schäden. Zum Glück. Denn Heute nutzen viel mehr Menschen das Internet, als bei der Einführung der Webseiten. Social Media ist auch nicht das kontrollierte Aussenden von Informationen. Es muss schnell und gezielt auf Nutzer reagiert werden können.

Seien Sie sich dieser Gefahr bewusst. Ihre heutigen Strukturen sind aus dem letztem Jahrtausend: Kommunikation über PR-Abteilung, externe Dienstleister und freie Mitarbeiter. Das ist günstig. Doch Sie wissen nicht, was da passiert! Mein Tipp: Stellen Sie klare Verhaltens- und Kommunikationsregeln für den Einsatz von Social Media auf.

So vermeiden Sie unkoordinierten Aktionismus:

1. Einen Ansprechpartner für alle Aktivitäten Ihrer Organisation in Social Media
2. Meldepflicht für neue Projekte und Instrumente auch von externen Dienstleistern
3. Aktueller E-Mail Newsletter für alle Entscheider in der Organisation
4. PR- und Öffentlichkeitsarbeit wird ständig über Status und Aktivität informiert
5. Direkter Kontakt zu Entscheidern für interne und externe Mitarbeiter möglich
6. Telefonliste für Notfälle auch für externe Dienstleister

PS: Die Aktionen sind oft ohne Erfolg, da nach dem Prinzip der Crossmedialität die Instrumente nur für bestimmte Inhalte und Funktionen geeignet sind. Erst der koordinierte Einsatz über die Medienarten hinweg führt zum Erfolg…

Bild: Reach out by jean–, Lizenz: CC by